Transjö Hytta, Visjön See und kleine verborgene Schätze

Wenn man Zeit hat, dann nutzt man diese auch, um viel zu wandern und nicht nur faul herumzusitzen. Eine kleine Wanderung pro Tag oder einen Besuch von etwas Besonderem habe ich mir dann schon erlaubt, um nicht nur im Hause zu sitzen und zu malen.

Dieses Mal war ich ganz in der Nähe und habe hier die Transjö Glashytta besucht, die ich auch schon seit Jahren kenne und die von 2 Meistern dort betrieben wird. Mit einem netten Deutsch sprechenden Norweger, der dort als Assistent arbeitet und lebt, habe ich mich als einziger Gast dort ein wenig unterhalten können und konnte auch neue Kollektionen bewundern. Dort kennt jeder jeden anderen Glaskünstler und -meister und so erfreute es mich zu hören, dass Göran Wärff wohl bald wieder eine neue Kollektion herausbringen wird, obgleich er (O-Ton des Norwegers) „ja schon ziemlich alt“ sei. Ja das mag wohl stimmen, aber dennoch erfreulich, dass dieser Glaskünstler wieder in Aktion treten wird, ich bin schon gespannt was da an neuen Motiven und Glas entstehen wird.

Mich haben die bunten Glasformationen sehr angezogen und auch das unglaublich exakte und filigrane Arbeiten und Hineingleiten von Farben innerhalb des hellen Glases. Toll ist das, vor allem wenn Licht sich in dem Glas bricht. Wie ein Regenbogen.

Ich spazierte dort noch etwas und machte mich dann noch auf den Weg, um den Visjön See hier in der unmittelbaren Nähe von Kosta zu besuchen. Man kann auch hinwandern, aber das erschien mir angesichts des etwas instabilen Wetters dann keine gute Idee zu sein und so fand ich einen Weg, den man mit dem Auto finden kann und ging dann von einem kleinen Parkplatz mitten im Nichts los.

Auch der Friedhof von Kosta lohnt, es war sehr idyllisch, das Abendlicht sehr einladend und die Stille, einfach herrlich. Überhaupt ist die Stille hier etwas, was ich sicherlich  vermissen werde, wenn ich wieder daheim bin.

So still es nicht einmal annähernd wo ich lebe und ich lebe ja schon im Wald 😉 Aber diese Stille hier ist wohltuend, man hört kaum etwas, niemand erhebt seine Stimme, und es ist einfach unglaublich harmonisch. Auch das Autofahren ist hier regelrecht eine Wonne, weit und breit kein Auto zu sehen, man fährt total entschleunigt, bei max. 110km/h, jedoch meist 70-80km/h herum und kann einfach so in die Wälder hineinblicken und hier und da Blicke auf Seen erhaschen. Aber eben alles in aller Ruhe 😉

Und daher freue ich mich schon auf das nächste mal! Hej då!


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