Tipp: On the edge of no reason

Die 1983 in Bosnien-Herzegovina geborene und nun in den USA lebende Künstlerin Maja Ruznik, die in verschiedenen Auffanglagern wie Deutschland, Belgien usw. lebte als in Bosnien 1992 der Krieg ausbrach, hat eine ganz eigene Sprache gefunden ihre inneren Welten zum Ausdruck zu bringen. Ein Stück weit hat sie mit ihrer Kunst auch persönliche Traumata und die Erinnerungen an Flucht und fremde Länder aufgefangen und verarbeitet.

Ihre Bilder arbeiten ihre Eindrücke auf, geben wieder, wie sie die Zeit in Lagern empfand und drückt alle ihre Empfindungen in verschiedenen Bilderserien aus, die mit Aquarell und auch anderen Materialien entstehen.
Ihre Bilder haben eine ganz eigene Sprache und ihr Stil ist sofort erkennbar und einprägend.

Das hier ist eines meiner Lieblingsbilder von ihr aus der Serie „Tree Spirits“:

MR

„The Survivors and the Fluid Exchange“ ink and gouache on paper 15×1, 2015


2 Gedanken zu “Tipp: On the edge of no reason

  1. Die Kurzbiografie im Video und das abgebildete Werk sind eindrucksvoll. Wie wäre das Bild zu interpretieren – gibt es Hinweise der Künstlerin oder von BetrachterInnen? Welche „Spirits“ bewegen die Überlebenden des Krieges? Und wie drücken sie sich aus – jahrelang in „Camps“ lebend?

    In zwei kunsttherapeutisch angeleiteten Workshops hatten wir hier Ansätze, die wir fortsetzen wollen. Künstlerische, musische, poetische & kreative Angebote sind ebenso so wichtig wie das Dach überm Kopf und das Futter im Topf.

    Danke für den inspirierenden Beitrag.

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