Tipp: Leiko Ikemura – Im Sinne der Ursprünglichkeit

LI

Die 1951 in Japan geborene Leiko Ikemura (eigentlich Ikemura Reiko) ist Malerin, Bildhauerin und Grafikerin in einer Person. In den 1970er Jahren studierte sie Kunst in Sevilla, Spanien.

Vor Jahren habe ich schon mal einige ihrer Arbeiten gesehen, darunter Skulpturen und Malereien. Im vergangenen Jahr stellte Boesner ein Portrait als Video über sie vor und davon war ich doch ziemlich angetan.

Es ist interessant, wie Ikemura sich selbst wahrnimmt und ihre Empfindungen, gar Bedürfnisse bei der Darstellung ihrer eigenen Kunst auslebt und wie ätherisch-schwebend viele ihre Malereien auf den Betrachter wirken. Häufig findet man Szenen aus Landschaften in ihren Bildern. Sie wirken wie transzendente Phantasien vom All oder abstrahierten Welten, die irgendwo sein könnten, ohne einen bestimmten Ort vorzugeben.

Es gibt ein Buch aus dem Jahr 2014 von ihr das sich „Zwischenwelten“ nennt und wenn man sich auf ihre Werke einlässt, dann ist es genau das was der Titel besagt, man hat den Eindruck viele ihrer Arbeiten bewegen sich zwischen den Welten, zwischen dem Werden und Sein, zwischen Leben und Tod, zwischen Stille und Lärm, zwischen Politik und Kultur, zwischen Heimat und Heimatlosigkeit, zwischen Farbe und Farblosigkeit.

Für mich haben gerade ihre Bilder einen sehr sphärischen Tenor, während ihre Skulpturen meist Frauen/Mädchenfiguren darstellen.

Mehr Infos zur Künstlerin finden sich hier.

Viel Spaß nun mit dem Film 😉

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s